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Es interessiert mich nicht!

Es Interessiert mich nicht, womit Du Dein Lebensunterhalt bestreitest.
Ich möchte wissen, wonach Du Dich sehnst und ob Du es wagst, davon zu träumen, Deine Herzenswünsche zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du es riskieren wirst, verrückt vor Liebe zu sein,
vernarrt in Deine Träume, in das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten in welcher Konstellation zu Deinem Mond stehen. Ich möchte wissen, ob Du die Mitte Deines Leids berührt hast,
ob Du durch den Verrat, den Du im Leben erfahren hast, gebrochen oder offen geworden bist.Ich möchte wissen, ob Du dasitzen kannst mit Schmerzen – Deinen und meinen – ohne irgendeine  Ausflucht, ohne diesen Schmerz zu verbergen, ohne ihn verschwinden zu lassen und ohne ihn festzuhalten. 

Ich möchte wissen, ob Du mit Freude da sein kannst, in Deiner und meiner Ektase, ob Du mit Wildheit tanzen und zulassen kannst, dass diese Ekstase Dich erfüllt bis in die Fingerspitzen und Zehen hinein – ohne jene Vorsicht, in der du dich in acht nimmst, realistisch bist und dich an die Begrenzung des Menschendaseins erinnerst.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du mir erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um zu Dir selbst ehrlich zu sein und ob Du es erträgst, dass Dir deshalb jemand Vorwürfe macht und Du trotzdem Deine eigene Seele nicht verrätst!
Ich möchte wissen, ob Du treu sein kannst und Dir selbst zuverlässig bist!

Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst – auch dann, wenn es nicht jeden Tag schön ist und ich möchte wissen, ob Du in Deinem Leben einen göttlichen Funken spürst! Ich möchte wissen, ob Du mit Misserfolg leben kannst – mit Deinem, meinem und dem der anderen – und ob Du immer noch am Ufer eines Sees stehen und
“Ja!“
zum Vollmond rufen kannst.

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst oder wieviel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du nach einer kummervollen Nacht voller Verzweiflung aufstehen kannst – ausgelaugt und mit Schmerzen – und trotzdem tust, was getan werden muss für Deine Kinder und für meine und die anderer Menschen.

Es interessiert mich nicht, welche Schulausbildung Du hast oder wo und bei wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen und nicht zurück-schrecken wirst. Ich möchte wissen, was Dich von innen aufrecht erhält, wenn alles andere weg fällt.

Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst alleine sein kannst und ob Du wirklich die Leute magst, mit denen Du Dich in Zeiten Deiner Leere umgibst.

Oriah Mountain Dreamer (im Mai 1994)

Wenn Du zu denen gehörst, die „das“ auch nicht interessiert und zu denen, die „das andere“ von ihren Mitmenschen/Zufallsbekanntschaften/Freunden/… wissen möchten, schreibe mir (an rhl@gmx.de)!
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und bedenke: es werden laut einer alten Hopi-Prophezeiung nur 145.000 (!)
Regenbogenkrieger benötigt,
um diese (vierte) Welt in eine andere, neue
(= die fünfte) zu transformieren!

Ich bin fest davon überzeugt: Wir schaffen das! 🙂

mitakuje ojasin

Die Welt steht auf mit Euch!

Dies ist ein genialer und visionärer Text – bitte lies ihn, hör Dir auch die musikalische Umsetzung im Rilke-Projekt  gesprochen von Otto Sander und versuche, die Botschaft zu fühlen, die sich für DICH darin verbirgt!

Jetzt wär es Zeit, daß Götter träten aus 
bewohnten Dingen...
Und daß sie jede Wand in meinem Haus
umschlügen. Neue Seite. Nur der Wind,
den solches Blatt im Wenden würfe, reichte hin,
die Luft, wie eine Scholle, umzuschaufeln:
ein neues Atemfeld. Oh Götter, Götter!
Ihr Oftgekommenen, Schläfer in den Dingen,
die heiter aufstehn, die sich an den Brunnen,
die wir vermuten, Hals und Antlitz waschen
und die ihr Ausgeruhtsein leicht hinzutun
zu dem, was voll scheint, unserm vollen Leben.
Noch einmal sei es euer Morgen, Götter.
Wir wiederholen. Ihr allein seid Ursprung.
Die Welt steht auf mit euch, und Anfang glänzt
an allen Bruchstelln unseres Mißlingens…

Muzot, Oktober 1925

„Jetzt wär es an der Zeit, dass Götter träten aus bewohnten Dingen…“ 
Die „bewohnten Dinge“, so scheint es mir oft, sind nicht nur unsere Häuser, die Gebäude, die uns umgeben, die Stadt, in der wir leben,… sondern auch unsere Körper, die wir „bewohnen“. Sind wir Herr(in) unserer selbst oder nur „Bewohner“ unseres Körpers, in dem wir leben?

„….und dass sie jede Wand in meinem Haus umschlügen…“
Was wäre, wenn die „Götter“ mein „Haus“, also mein „Ich“, meine „Persönlichkeit“, mein „das, was ich glaube zu sein“ und „das, was ich anderen Menschen von mir zeige, um mein Selbstbild ihnen gegenüber aufrecht zu erhalten“, … einfach „umschlügen“?

„…Neue Seite. Nur der Wind, den solches Blatt im Wenden würfe, reichte hin, die Luft, wie eine Scholle, umzuschaufeln:“
Reicht dann die Luft, die ich atme, noch aus zum (über-) leben? Bietet die Scholle, auf der ich stehe/lebe noch genug Halt?

„…ein neues Atemfeld.“
Veränderung – richtig angefangen und zu Ende gebracht – ist so einfach, wie das Umblättern einer Seite eines Buches! Allerdings heißt dieses „einfach“ nicht: „Es fällt mir  leicht“ – im Gegenteil, diese „Einfachheit“ erfordert Entschlossenheit, Zuversicht und Mut, das „Blatt meines Lebens“ umzuwerfen!

„…Oh Götter, Götter!“
Ich fragte Gott: Wie konntest Du „so etwas“ zulassen?
Er antwortete: Mein Lieber, ich war und bin immer bei und in Dir!
Danach fragte ich mich: Wie konnte ICH „so etwas“ zulassen?

„… Ihr oft gekommenen, Schläfer in den Dingen“
Schläfst Du noch oder bist Du schon am Aufwachen oder gar erwacht?

„…die heiter aufstehen, die sich an den Brunnen, die wir vermuten, Hals und Antlitz waschen und die ihr Ausgeruhtsein leicht hinzutun zu dem, was voll scheint, unserem vollem Leben.“
….was in Deinem Leben ist wirklich auf Dauer „voll“?

„….noch einmal sei es euer Morgen, Götter“
…heißt das, ab morgen nehmen wir das Heft unseres Fühlens, Denkens und Handelns in die eigene Hand, weil in uns ja der Gott/die Göttin lebt und wirkt? Welch Glück und welche Verantwortung!

„…wir wiederholen“.
Was eigentlich? Das Schicksal und die Denkmuster unserer Eltern (und die deren Eltern, Urgroßeltern,…?), die Programmierungen unserer Umwelt,… oder die seit Generationen in uns wurzelnde Sehnsucht und Suche nach Glück, Erlösung, Freiheit und Wahrhaftigkeit?
Was suchst Du?
Du hast die Wahl – aber wähle mit Bedacht!

„…Ihr allein seid Ursprung“
Und „göttlicher“ Ursprung, Schöpferkraft (oder wie auch immer Du dies auch definieren magst) ist in jedem Einzelnen von uns!  Wir, jede(r) einzelne von uns entscheidet sich in jeder Sekunde seines/ihres Lebens bewusst oder unbewusst darüber, „Göttin“ oder „Gott“ seines/ihres Lebens zu sein und diese Schöpferkraft auf seine/ihre Umgebung auszustrahlen/weiterzugeben!

Jeder von uns hat stets die Wahl, „Hassprediger“ oder „Friedensstifter“ zu sein!

Ich lade Dich zu Letzterem ein!

Lass uns eine Bewegung starten, die uns zu unserer „Göttlichkeit“ und zu unserer inneren und äußeren Freiheit führt!

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Mitakuye Oyasin