Die „zehn Gebote“ über Deine Rolle als Mensch

Die „zehn Gebote“ über Deine Rolle als Mensch

1. Du erhältst einen Körper.
Gleichgültig, ob Dir dieser Körper gefällt oder nicht – Du musst mit ihm Dein ganzes Leben lang auskommen. Behandele ihn daher gut und zuvorkommend!

2. Du wirst etwas lernen.
Du besuchst eine Ganztagsschule mit dem Namen „Leben“. In dieser Schule belegst Du Kurse. Entweder gefallen Dir diese Kurse oder Du findest sie blöd, unnütz oder „überflüssig“ und eigentlich für andere bestimmt – Du allein entscheidest darüber, wie Du sie bewertest!

3. Jeder dieser Kurs wird so lange wiederholt, bis Du den jeweiligen Stoff beherrschst.
Erst wenn dieser Stoff „sitzt“, wirst Du in eine höhere Klasse versetzt. Und dann beginnst für Dich ein neuer und noch schwieriger Kurs!

4. Entweder Du lernst niemals aus oder Du „gehst tot“.
Es gibt keinen Teil Deines Lebens, in dem keine Kurse stattfinden. Solange Du lebst, (be)suchst Du Kurse, um zu lernen. Das ist der Sinn Deines Lebens (und der aller anderen Menschen)!

6. Entscheidend ist das Hier und Jetzt.
Wenn Deine Ziele in Erfüllung gegangen sind und Du Deine Lektionen gelernt hast, steckst Du Dir sofort wieder neue Ziele, die wiederum verlockender als die Gegenwart erscheinen und suchst neue Lektionen, die Dich noch mehr heraus-fordern. Doch bedenke, dass Du nicht im „Dann und Dort“, sondern im „Hier und Jetzt“ lebst. Genieße es!

6. Andere Menschen halten Dir einen Spiegel vor.
Alles das, was Du an anderen Menschen hasst oder liebst, ist genau das, was Du an Dir selbst hasst oder liebst – was für ein schwerer Tabak ist das denn?! Zum Trost und „Gott sein Dank“ gibt in Deiner Lebens-Schule auch noch Statisten, Protagonisten, Mitspieler und Verbündete – lerne sie gewissenhaft voneinander zu unterscheiden!

7. Nur Du selbst hast es in der Hand, was Du aus Deinem Leben machst.
Du hast alle Voraussetzungen, Mittel und Werkzeuge zur Hand, die Du brauchst, um ein glückliches und erfülltes Leben zu leben. Es liegt bei Dir, was Du mit Deinen Voraussetzungen, Werkzeugen und Mitteln anfängst und vollendest! Setze Deine Mitgift weise und liebevoll ein!

8. Hadere nicht mit dem, was Dir fehlt, sondern sei dankbar für das, was Du hast.
‚Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens trägst Du bereits in Dir – Du musst „nur“ (ganz) genau hinhören und Vertrauen in Dich und Dein Potential fassen!

9. Manchmal wirst Du so handeln, als hättest Du diese „zehn Gebote“
niemals kennengelernt oder sie vergessen.
Wir alle sind „ab und zu“ allzu gerne bereit, zu verdrängen – vor allem, wer wir eigentlich sind und wer wir eigentlich sein könnten. Dieses zeitweilige Vergessen ist auch gut so – denn es schützt uns (also auch Dich) vor einer Überlastung oder gar vor einem emotionalen „Durchbrennen“ des/Deines Verstandes, Geistes oder der/Deiner Seele.

10. Trotz dieses „zeitweiligen Vergessens“ wirst Du Dich an diese zehn Gebote immer wieder einmal erinnern – egal ob von „Zeit zu Zeit“, im Traum, zufällig oder bewusst, willentlich oder durch einen anderen Menschen gespiegelt oder gecoacht! Sei froh darüber und hadere nicht mit Dir, dass Du nicht schon länger viel weiter gekommen bist – denn auch dies hat einen tiefen, Dir jetzt noch verborgenen Sinn!

Mitakuje Ojassin („Wir sind alle miteinander verwandt“)!